Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Weiberwirtschaft Wiederstein

Weiberwirtschaft Wiederstein

Birgit Wiederstein betreibt zusammen mit ihrer Mutter Grete die Weiberwirtschaft Wiederstein. Birgit bringt einzigartige Weine für Gaumen und Nase hervor, die in höchst kreativen Flaschen auch das Auge verwöhnen. Ihre Weinbeschreibungen, in der eine tiefe Liebe zu den Reben offenbar wird, sind dabei an Poesie nicht zu übertreffen. Ihre Mutter Grete tobt sich als Schnapsbrennerin aus und verwirklicht mit laufend neuen Experimenten neue Ideen und Kreationen für die Zukunft.

Birgit schreibt ihrer Aufgabe bei der Weinwerdung die Aufgabe als Begleiterin zu. Die Natur ist in sich ein schlüssiges System und als Winzerin kann sie ein Teil davon sein. Sie versteht sich als Beobachterin, versucht sie zu verstehen und auf ihre Sprache zu übersetzen. Das sei wie ein Gespräch zwischen ihr und den Reben, bei dem viele Fragen aufkommen und nur selten eine Antwort folgt.

Wirklich wichtig ist ihr die Handarbeit. Was sie vor allem lernen musste durch ihre Entscheidung Winzerin zu werden, war das Annehmen. Sobald man unter freiem Himmel steht kann man nicht alle Geschicke leiten, sondern muss manchmal auch annehmen können. Das Schöne dabei ist, dass kein Jahr dem anderen gleicht. Nicht nur die Winzerin hinterlässt ihre Unterschrift, auch die Wetterkapriolen unterschreiben jeden Jahrgang aufs Neue. Daher kann sie auch nicht von guten und schlechten Jahrgängen erzählen. Jahrgänge sind für sie ein Spiegel des Verständnisses des Winzers und manchmal glücklicher oder unglücklicher Wetterereignisse – aber immer mit einem Erkenntniszugewinn gekoppelt und hinter jedem Jahrgang steht ein Jahr ehrlicher Handarbeit.

Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Birigt und Gloria Eichinger

Birgit Eichinger

Birgit Eichinger ist Winzerin mit großer Behutsamkeit, Konsequenz und Gespür, und gleichzeitig tief verwurzelt in ihrer Heimat, das Kamptal. Sie ist Inbegriff für hochelegante und charakterstarke Weine. Für Birgit entstehen große Weine im Kopf und im Herzen. Weiterentwicklung nicht Stillstand, Individualität statt Mainstream sind ihr Credo. Unterstützt wird sie von ihrer Tochter Gloria.

Erfolg braucht Raum. Daher ist der Betrieb seit seiner Gründung 1992 auf heute 15 Hektar gewachsen – das natürlich in den besten Kamptaler Rieden. Birgit Eichinger ist Mitglied bei „11 Frauen und ihre Weine“, ein Kollektiv das im Jahr 2000 gegründet wurde. Der Austausch mit ihren Kolleginnen, das über den Tellerrand hinausblicken, und vor allem die gelebte Toleranz, Neugierde, Freundschaft und Herzlichkeit begleiten sie in ihrem Schaffen. Sie gehört außerdem zu den „Österreichischen Traditionsweingütern“, die besten Weingütern im Donauraum.

Mehr als 50 Prozent der Gesamtproduktion werden exportiert, woran die zahlreichen internationalen Auszeichnungen nicht ganz unschuldig gewesen sein dürften. Aber auch in Österreich sind die Eichinger-Weine beliebt.

Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Elisabeth Rücker

Elisabeth Rücker

Wein zu machen ist für Elisabeth Rücker etwas sehr Persönliches. Es ist ein wichtiger Teil ihres Lebens, und sie gibt damit viel von sich preis. »Wie ich bin und was ich tue, kommt vielleicht manchmal etwas schräg rüber«. Aber nur wenn Gewohntes durchbrochen wird, entsteht etwas Neues. Sie hat ihrer Weinlinie ihren eigenen Namen gegeben: Elisabeth. Das steht für authentischen Charakter aus dem Herzen des Weinviertels. Beim Weinbau achtet sie auf den Einklang der Fünf Elemente der chinesischen Wissenschaften: Feuer, Wasser, Erde, Holz und Metall. Denn diese kontrollieren und nähren sich gegenseitig, können einander aber auch zerstören. Im Weinbau, der so sehr mit der Natur verbunden ist, lassen sich die Zusammenhänge der fünf Elemente besonders anschaulich darstellen.

Elisabeth Rücker geht es bei ihrer Arbeit genau darum – das Verständnis für die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts. Ihr Grüner Veltliner aus der Reihe Jung & Wild gehört beispielsweise zum Element Holz (mù) und steht für Aufbruch, Entwicklung eines Handlungsimpulses, Frühsommer.

Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Birgit mit Anna

Birgit Pferschy-Seper

Frauenpower in 5. Generation: Birgit Pferschy-Seper & Jungwinzerin Anna Seper

Seit 1718 besteht das Weingut Pferschy-Seper, das in den letzten 4 Generationen erfolgreich von Frauen geführt wurde. BIO-Winzerin Birgit Pferschy-Seper erhält jetzt Unterstützung von Tochter Anna Seper. Die Jungwinzerin ist 25 Jahre alt und arbeitet seit 2018 im Weinbaubetrieb in Mödling, Thermenregion mit. Nach einem Praktikum in Kalifornien und einem Abstecher nach Australien steht mit ihr bei den Pferschy-Sepers die 5. Frauengeneration in den Startlöchern

Das Weingut Pferschy-Seper zählt zu den BIO-Pionieren in der Thermenregion und ist bereits seit 2001 BIO-zertifiziert. Seit 2004 leitet die Winzerin Birgit Pferschy-Seper den Betrieb, den sie von ihrer Mutter, Margarete Pferschy, übernommen hat. „Für mich ist es der schönste Beruf der Welt“, schwärmt die Mutter von 3 Töchtern, die alle im Weinbaubetrieb mithelfen.

Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Birgit Wiederstein

Birgit Wiederstein

Birgit bringt einzigartige Weine für Gaumen und Nase hervor, die in höchst kreativen Flaschen auch das Auge verwöhnen. Ihre Weinbeschreibungen, in der eine tiefe Liebe zu den Reben offenbar wird, sind dabei an Poesie nicht zu übertreffen.

Birgit schreibt ihrer Aufgabe bei der Weinwerdung als Begleiterin zu. Die Natur ist in sich ein schlüssiges System und als Winzerin kann sie ein Teil davon sein. Sie versteht sich als Beobachterin, versucht die Nautr zu verstehen und sie auf ihre eigene Sprache zu übersetzen. Das sei wie ein Gespräch zwischen ihr und den Reben, bei dem viele Fragen aufkommen und nur selten eine Antwort folgt.

Wirklich wichtig ist ihr die Handarbeit. Was sie vor allem lernen musste durch ihre Entscheidung Winzerin zu werden, war das Annehmen. Sobald man unter freiem Himmel steht kann man nicht alle Geschicke leiten, sondern muss manchmal auch annehmen können.

Das Schöne dabei ist, dass kein Jahr dem anderen gleicht. Nicht nur die Winzerin hinterlässt ihre Unterschrift, auch die Wetterkapriolen unterschreiben jeden Jahrgang aufs Neue. Daher kann sie auch nicht von guten und schlechten Jahrgängen erzählen. Jahrgänge sind für sie ein Spiegel des Verständnisses des Winzers und manchmal glücklicher oder unglücklicher Wetterereignisse – aber immer mit einem Erkenntniszugewinn gekoppelt und hinter jedem Jahrgang steht ein Jahr ehrlicher Handarbeit.

Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Weingut Maria Faber Köchl

Weingut Maria Faber-Köchl

Starke Frauen, starke Weine – dieses Motto leben Mutter und Tochter am Weingut Faber-Köchl im Weinviertler Eibesthal. Acht Jahre alt war Anna, als Maria den Betrieb 1999 als Quereinsteigerin mit einem Hektar Weingarten gründete. Mittlerweile bewirtschaftet Tochter Anna eine mehr als zehn Mal so große Anbaufläche. Die studierte Önologin hat ihre Mutter 2015 nach Praktika in Deutschland und Neuseeland als Chefin für Keller und Weingärten abgelöst. 2019 wurde sie mit dem VINEUS Award als Österreichs Newcomer Winzerin des Jahres ausgezeichnet.

„Wir gehen mit den Ressourcen der Natur so schonend wie möglich um. Daher lesen wir alle Trauben per Hand“, erzählt Anna, die jeden Rebstock persönlich kennt. Auf synthetische Hilfe verzichten sie und ihre Mutter ganz bewusst, daher ist das Weingut bio-zertifiziert.

Die Verbundenheit zur Natur und zum Weinviertel ist den Winzerinnen wichtig. „Ein Wein soll danach schmecken, wo er herkommt“, meint Maria. Den großen Wein-Nationen eifern die beiden bewusst nicht nach. Stattdessen machen sie Weinviertler Weine, die Lust auf ein zweites Glas machen.

Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Christina Hugl

Christina Hugl

Alles anders machen war Christina Hugls Ziel als sie 2014 nach einem Auslandaufenthalt in Holland zurückkehrte. Es begann alles im Weingut ihrer Eltern und gemeinsam mit ihrer besseren Hälfte. Eigentlich wollten sie ja nur Pet-Nat produzieren, dann ging es Schlag auf Schlag und nicht nur Pet-Nat fand den Weg in die Flasche, sondern auch verschiedene sorgfältig hergestellte Grundweine wurden versektet. Mittlerweile hat sie ihren eigenen Keller in Langenlois, wo sie ihre Experimentierfreudigkeit sowohl bei den Pet-Nats als auch bei den Sekten freien Lauf gibt.

Sortentechnisch setzt sie sich keine Grenzen und experimentiert neben klassischen Rebsorten wie Pinot Noir oder Grüner Veltliner auch gerne mit Austro-Oldies wie Neuburger oder Blauer Portugieser. Die Sekte gibt es bei Christina in fast allen Farben und Stufen.

Egal ob Sekt oder Pet-Nat steht Handarbeit über allem, sei es im Weingarten oder im Keller. So geht jede Rebe mehrmals im Jahr durch Christinas Hände und jede Flasche Sekt wird mindestens 60 Mal berührt, bevor man sich ein gutes Glaserl Huglsprudl einschenken kann!

Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Kathrin Brachmann

Kathrin Brachmann

Jung.Dynamisch.Neugierig.

Mit Kathrin gibt das kleine familienbetriebene Weingut Brachmann im Weinort Wagram in vierter Generation sein Bestes, um edle Weine von höchster Qualität und einzigartigem Genuss zu erzeugen. Kathrin Brachmann hat direkt nach dem Abschluss der Weinbauschule in Klosterneuburg den elterlichen Betrieb. Sie setzt im Weingarten ausschließlich auf Handarbeit, denn ihrer Überzeugung nach, sind die Kenntnisse und das Fingerspitzengefühl eines Menschen jeder Maschine überlegen

Vater Josef Brachmann hat 45 Weinjahrgänge begeistert und leidenschaftlich erlebt und gestaltet. Er freut sich, dass seine Tochter Kathrin in seine Fußstapfen tritt und zugleich neue Wege einschlägt. Mit ihren Ideen will sie Wein kreieren, der zum Erlebnis wird. Das Wissen aus ihrer Ausbildung wächst durch neugieriges Ausprobieren. Dabei ist jeder neue Jahrgang Herausforderung und Lehrmeister.

Die Weingärten befinden sich ausschließlich rund um den Wetterkreuzberg, in den besten Lagen des Weinbaugebietes Traisental. Das Hauptaugenmerk ist auf den Grünen Veltliner gerichtet. Riesling, Gelber Muskateller und Zweigelt vervollständigen das Sortiment.

Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Katharina Tinnacher Weingut Lackner Tinnacher

Katharina Tinnacher

Seit 1770 macht die Familie Lackner Tinnacher Wein. Den Namen des Weingutes stammt aus der Verbindung von Wilma Lackner, die das Weingut 1976 von ihrem Onkel übernimmt, mit Fritz Tinnacher.

Seit 2013 liegt das Weingut in den Händen einer ihrer Töchter, Katharina Tinnacher. Die Diplomingenieurin der Pflanzenwissenschaften stellte die Weingärten auf biologische Bewirtschaftung um und prägt in ihren Weinen einen höchst eigenständigen, herkunftsorientierten Stil.

Das Credo des Weingutes ist die Zeitlosigkeit. Es versteht das Weinmachen als alljährliche Metamorphose: Aus Erde, Steinen, Mineralien wachsen die Weinstöcke. Unter Sonne, Wind und Regen entwickeln sich Reben und Trauben. Aus sorgfältiger Handarbeit entstehen daraus schließlich die Weine.

Das Weinmachen braucht größtmögliche Sorgfalt. Es gilt, den Charakter des Bodens, die Eigenheit der Sorte und des Jahrgangs von den Trauben in den Wein zu legen. Alle Trauben werden mit der Hand selektiert und gelesen, die Beeren sanft gepresst und der Saft mit Weinberg-eigenen Hefen in großen Eichenholzfässern vergoren. Die Weine verbleiben lange zur Reifung auf ihrer feinen Hefe.

Vinodea | Weinhandlung | Winzerinnen | Heidi Schröck

Heidi Schröck

Seit 1983 führt sie den Familienbetrieb und gehört damit zu den Visionären und Pionieren der zeitgenössischen österreichischen Weinszene. Als Gründerin der Vereinigung „11 Frauen und ihre Weine“ gilt sie insbesondere als Pionierin der weiblichen Weinszene Österreichs!

Begeisterung, Geduld, Vertrauen, Respekt, Können und die Verbundenheit mit dem Land, auf dem ihre Vorfahren schon vor 300 Jahren Wein anbauten, sind Grundelemente ihres Schaffens. Sie holte den Furmint, eine alte ungarische Sorte, auf die Bühne der Weinwelt und schaffte es durch die Spezialitäten wie ihr Ruster Ausbruch selbst auf die Weltbühne des Weines. Sei es in Skandinavien oder den USA, die Weine aus dem Hause Schröck gelten als Geheimtipp und werden zum Teil als Kultweine gehandelt.

Die Arbeit in den Weingärten, die die Winzerin als ihr wichtigstes Kapital betrachtet, ist für sie nicht nur die Basis ihres Schaffens, sondern zugleich auch Begegnung mit der Kraft und dem Potential der Natur – und den eigenen Grenzen.